Donnerstag, 17. Mai 2012

Tag 15: Auch die schönste Reise muss einmal zu Ende gehen…


Ein letzter Blick auf den Strip, auf die tollen Hotels und unseren Mietwagen, den wir schweren Herzens wieder abgeben mussten. Auch als Übergepäck konnten wir ihn leider nicht mitnehmen… :-)

Nun sitzen wir bereits im Flugzeug nach Memphis. Über Amsterdam geht’s dann zurück nach Hannover, wo wir am Freitag um 14:00 Uhr –hoffentlich pünktlich- ankommen werden. Der Pilot meinte es wohl gut mit uns, als er uns mit seinem Überflug noch einen letzten Blick auf Las Vegas und den Grand Canyon schenkte. 




Wir haben einen wirklich tollen Urlaub verbracht und freuen uns, dass wir unsere Erlebnisse durch diesen Blog bereits während der Reise teilen konnten. Im Durchschnitt hatten wir etwa 50 Klicks am Tag. Mit so einem großen Interesse hätten wir nie gerechnet! Vielen Dank!!!

Wir hoffen, dass euch eure virtuelle Urlaubsreise gefallen hat und wir euch bald wieder an Bord eines Blogs begrüßen dürfen! :-)


Liebe Grüße

Laura & David



Gefahrene Strecke gesamt: 2.476 mls / 3.985 km

Tag 13 und 14: Las Vegas


Und da war er: Der Tag, an dem der Wecker morgens nicht klingelte. Die unverschämt gemütlichen, amerikanischen Riesen-Betten sorgten dafür, dass wir knapp 12 Stunden in aller Seelenruhe geschlummert haben. Nachdem wir die Vorhänge per Touchpad vom Bett aus geöffnet hatten, strahlten die leuchtenden Steine am Horizont. Die Sonne zeigte sich mal wieder in voller Pracht. Nun aber raus aus den Federn! 

In unserer Hotelbuchung war das Frühstück inbegriffen. „The Buffet“ soll zu den TOP 5 in Las Vegas gehören. Eine riesige Auswahl von warm bis kalt und süß bis herzhaft wurde angeboten. Wer mal in Las Vegas weilt, sollte „The Buffet“ unbedingt ausprobieren!

Nun aber raus auf den Las Vegas Boulevard, „The Strip“, wie er üblicherweise genannt wird. Innerhalb kürzester Zeit waren wir in New York, Paris und Venedig. Na ja, zumindest konnte man es denken, wenn man in den entsprechenden Hotels war. In den diversen Hotel-Casinos suchten wir unsere 1-Cent-Slotmachines auf. Zwischendurch bummelten wir weiter auf dem Strip entlang und wärmten uns in der Sonne wieder auf, da die Klimaanlagen in den Hotels und Casinos grundsätzlich eiskalt eingestellt sind. 













Bevor wir irgendwann in unser Zimmer zurück kehrten, sind wir allerdings noch einem Tipp nachgegangen: Bei „Fat Tuesday“, einer Cocktailbar im Planet Hollywood, bestellten wir uns einen „190 Octane“ (der übrigens deutlich günstiger war als ein Baileys im Caesars…  :-) ). Lecker!


Auch bzw. erst recht bei Dunkelheit erstrahlt Las Vegas in seiner vollen Pracht. Nachdem wir letztes Mal den Blick auf den Strip genießen durften, lag unser Zimmer dieses Mal nach hinten (in Hotel-Sprache: Mountain View). Auch dieser Blick auf das nicht-touristische Las Vegas war einfach nur toll.



Den nächsten Tag haben wir quasi ebenso wie den ersten verbracht: Bummeln und Spielen. Doch in der schon abendlichen Las Vegas-Sonne haben wir uns noch an einen besonderen Nervenkitzel herangewagt: Den New York, New York Rollercoaster. Nicht ohne Grund gibt es T-Shirts mit der Aufschrift: „I survived the New York, New York Rollercoaster“ zu kaufen. Die Achterbahn direkt am Strip schlängelt sich um das gleichnamige Hotel herum. Wenn man nicht gerade durch einen Looping oder eine Schraube fährt, ergeben sich tolle Ausblicke auf den Strip. :-)


Viva Las Vegas!

Dienstag, 15. Mai 2012

Tag 12: Was haben schlechtes Wasser und ein Golfplatz gemeinsam?


Noch ein letztes Mal sind wir morgens ins Auto gestiegen, um auf Entdeckungstour zu gehen. Unser Ziel: Das ca. 2,5 Std. von Las Vegas entfernt gelegene „heiße“ und „tiefe“ Death Valley.
Die Fahrt dorthin verlief teilweise über ewig lange Geraden. Einzige Abwechslung war der Ort Pahrump, den wir durchquerten, bevor wir erneut über die Grenze nach Kalifornien fuhren. 



Schließlich erreichten wir den Nationalpark.


Das Death Valley ist aufgrund der umliegenden Berge einer der trockensten und heißesten Orte der USA. Auch unser Thermometer kletterte heute auf 116°F / 47°C!



Zwar gibt es im Death Valley auch einige Wanderwege, aber uns erschließt sich einfach nicht, wer bei diesen Temperaturen Wandern gehen möchte… Wir jedenfalls waren froh, wenn wir wieder ins Auto krabbeln, die Klimaanlage einschalteten und ein kaltes Wasser aus unserer Kühlbox greifen konnten.

Da wir die Wanderwege kategorisch von unserer Liste gestrichen haben, blieben als gute Alternative verschiedene Viewpoints übrig.

Zunächst steuerten wir „Dante’s View“ an, welcher auf 1.669m Höhe liegt und einen Blick über das Tal des Todes bietet.




Nach diesem beeindruckenden ersten Überblick fuhren wir zum „Zabriskie Point“. Hier können Sedimente einer vor 5 Mio. Jahren ausgetrockneten Sees bestaunt werden.




Der Devils Golf Course befindet sich mitten im Basin. Es handelt sich hierbei um zerklüftete und spitze Salzstrukturen, die so bizarr aussehen, als könnten sie lediglich vom Teufel erschaffen worden sein.









Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss. In unserem Fall hieß dies: Badwater Basin. Dieser Ort liegt 86m unter dem Meeresspiegel und ist der tiefste Punkt Nordamerikas. Was auf den Fotos wie Schnee aussieht, ist getrocknetes Salz.




Gegen 18:00 Uhr sind wir wieder in Las Vegas angekommen. Unser Road-Trip ist nun leider zu Ende. Wir werden nun unsere letzten Urlaubstage in Las Vegas genießen. Eine Zusammenfassung unserer Erlebnisse jener Tage wird voraussichtlich am Freitag hier zu lesen sein. :-)



Gefahrene Strecke: 321 mls / 517 km
Wetter:  SONNE, 27-47°C


Montag, 14. Mai 2012

Tag 11: Von Needles (CA) nach Las Vegas (NV)


Heute war es so weit: Mit unserer Fahrt nach Las Vegas läuteten wir das Ende unseres Road-Trips ein. Doch auch dieses Mal haben wir nicht den direkten Weg gewählt. Der Weg war wieder einmal unser Ziel. 

In Kalifornien begrüßte uns der neue Tag um 09:00 Uhr morgens bereits mit 27°C. Unsere Kühlbox sollte sich im Laufe des Tages erneut als beste Investition in diesem Urlaub herausstellen. Während unserer Fahrt über die Route 66 nach Amboy kletterte das Thermometer weiter und weiter. 

Amboy ist ein winziger Ort an der Route 66, der quasi nur (noch) aus einer Tankstelle und einem Postoffice besteht. Gerade einmal 7 Leute wohnen aktuell dort. Der Tankstellenmitarbeiter sagte uns, dass er je für 4 Tage Tag und Nacht vor Ort sei und dann erst wieder zurück nach Hause nach Lake Havasu (AZ) fahre. Die Tankstelle hat zwar über Nacht geschlossen, doch wenn jemand „out of gas“ ist, lässt sich der Tankstellenmitarbeiter natürlich gerne wecken, um Benzin zu verkaufen. Schließlich soll ja niemand mitten in der Nacht in der Einsamkeit der Wüste stranden müssen…

Direkt neben der Tankstelle befinden sich die Überreste von „Roy’s Motel“ und der ehemaligen Grundschule von Amboy. Zeugnisse einer längst vergangenen Epoche Amboys, die auf eine florierende Zeit entlang der Route 66 schließen lassen. 








Dann genossen wir noch ein letzes Mal die Weiten der Route 66, bevor…









… wir die Mojave National Preserve erreichten. In Kelso suchten wir das Visitor Center auf, das gleichzeitig ein kleines Museum über die Flora und Fauna der Mojave Desert und über die Geschichte des Einsenbahnverkehrs in Kelso beherbergt.





Wenn wir eine Klapperschlange überfahren, sollten wir aufpassen, sie sei nicht unbedingt sofort tot und könne uns mit ihrem Gift immer noch schaden, so der Hinweis des freundlichen Rangers. Auf Klapperschlangen konnten wir gut verzichten. Die in der Mojave Desert lebenden Landschildkröten hätten wir allerdings zu gerne gesehen. Doch sie zeigen sich nur höchst ungern. Dafür genossen wir noch Ausblicke auf die zweitgrößte Sanddüne in Nordamerika und unzählige Joshua-Trees.




Nun aber auf nach Las Vegas!

Über den I-15 steuerten wir die schillernde Stadt in der Wüste an, wobei wir die Grenze von Kalifornien nach Nevada überquerten. Hier nächtigen wir im „Aria“ in der 54. Etage (die Etagen von 40-49 gibt es allerdings nicht). Der Blick ist toll!

Wir haben herausgefunden, dass es im „alten Las Vegas / Downtown“ noch ein Kasino gibt, in dem die Einarmigen Banditen noch 5 – Cent Münzen (und noch keine Wertcoupons) ausspucken. Den Nachmittag haben wir deshalb auf der Freemont Street  bzw. in den dortigen Kasinos zugebracht. Da war es wieder, das Gedudel und Geklimper der Spielautomaten. Da wir an 1 – Cent Automaten spielen, kann $ 1 für eine halbe Stunde Spielen reichen. So ist auch ein Aufenthalt über mehrere Stunden finanziell gut verkraftbar. :-)




Schließlich haben wir mit unserem Auto wieder das Parkhaus unseres Hotels erreicht. Vegas wäre allerdings nicht Vegas, wenn man sein Hotelzimmer schnell erreichen könnte. 20 – 30 Minuten darf man dafür gerne einplanen, da man grundsätzlich IMMER das Kasino durchqueren muss, bevor man zu den Fahrstühlen gelangt. Und die Kasinos sind alles andere als klein…

Nun stellen wir für morgen den „Wecker“: Hier werden wir nicht unsanft von einem Gepiepe aus dem Schlaf gerissen, nein, wunschgemäß werden die Vorhänge geöffnet, der Fernseher schaltet sich mit CNN ein und im Bad wird das Licht langsam hochgedimmt. :-)

Aber warum sollen wir morgen einen Wecker brauchten?

Hier ein kleiner Tipp: Morgen wird es noch einmal richtig heiß und es geht eher tief als hoch her. 

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gefahrene Strecke: 224 mls / 360 km
Wetter:  SONNE, SONNE, SONNE, 27-35°C

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 ??? :-)