Den heutigen Tag haben wir in Page und Umgebung
verbracht.
Gegen 10:00 Uhr haben wir den nur wenige Minuten von unserem Hotel entfernt
gelegenen Horseshoe Bend aufgesucht. Der Colorado River umrundete ca. 300 Meter
unter unseren Füßen das Gestein in einer schwungvollen 270° Windung.
Eine gewisse Ähnlichkeit zum Goosenecks State Park ist nicht
von der Hand zu weisen, allerdings haben uns hier die unglaublich leuchtenden
und harmonierenden Farben beeindruckt. Es ist empfehlenswert, diesen
wunderschönen Ort vormittags aufzusuchen, um Gegenlicht zu vermeiden.
Die beste Zeit für einen Besuch unseres nächsten
Ausflugsziels ist mittags, wenn die Sonne am höchsten steht. Dann nämlich
strahlt die Sonne quasi senkrecht in den schmalen und tiefen Lower Antelope
Canyon, der sich nur wenige Autominuten vom Horseshoe Bend in einem Indianerreservat versteckt hält. In
einer von einem Navajo-Indiander geführten Tour (gemeinsam mit zwei Koreanern
und acht Chinesen, die allesamt gerne im Bild standen, sowie zwei Schweizern und
zwei Italienern, die sehr darauf bedacht waren, niemandem ins Foto zu hüpfen) begaben
wir uns Richtung Canyon-Eingang.
Etwas skeptisch, ob wir DA denn wirklich rein gehen konnten
und sollten, traten wir kurz darauf in eine surreale Welt. Für uns ist der
Lower Antelope Canyon einer der faszinierendsten Orte, die wir je gesehen
haben.
Als wir nach einer Stunde wieder aus dem Canyon krabbelten,
wären wir am liebsten sofort noch einmal hinein gegangen. Wir sind immer noch
hin und weg von diesem tollen Ort!
Nach dem Besuch des Lower Antelope Canyon haben wir uns
spontan für einen Besuch des Glen Canyon Dams incl. Führung entschieden. Der
Glen Canyon Dam, welcher nach einer Bauzeit von drei Jahren und drei Monaten
1963 fertig gestellt wurde, staut den Colorado River zum Lake Powell auf. Wir
konnten über die sonst nicht zugängliche Staumauer gehen und die durch das herabströmende
Wasser angetriebenen Turbinen im Kraftwerk besichtigen. Innerhalb der Staumauer
haben wir mit dem Fahrstuhl eine Höhe zurückgelegt, die 52 Stockwerken
entspricht. Hui!
Der Lake Powell dient jedoch nicht nur der Stromgewinnung und
Wasserversorgung, sondern auch als Naherholungsgebiet eignet er sich
ausgezeichnet. Also hieß es: „Pack die Badehose ein!“ Wir suchten einen weiten
Sandstrand auf, wobei wir erneut die Grenze nach Utah überquerten. Das hört
sich nach einer weiten Strecke an, da Page aber an der Staatsgrenze liegt, war
der Strand direkt um die Ecke. Typisch amerikanisch muss man das Auto jedoch
nicht auf irgendeinem Parkplatz abstellen und dann mit Sack und Pack noch
kilometerweit durch die Walachei latschen, sondern wir konnten gemütlich bis
ans Wasser bzw. bis an unsere präferierte Badestelle vorfahren. :-)
Nach einem ausgiebigen Sonnenbad verließen wir Utah für
diesen Urlaub nun endgültig und freuen uns nun bereits auf unsere morgige
Weiterreise. Sie wird etwas sehr Großes für uns bereit halten! :-)
P.S.: Morgen werden wir
wahrscheinlich nicht berichten können, da unser Hotel über keinen Internet-Zugang
verfügt.
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gefahrene Strecke: 67 mls / 108 km
Wetter: Sonne pur, 24-29°C







Zu witzig: da denkt man "Hmm ok, noch ein Canyon", aber dass ihr immer noch eine Steigerung findet, genial. Der Lower Antelope Canyon sieht ja aus wie gemalt, klasse.
AntwortenLöschenCool ein Staudamm *Ingenieurshände reib*. ^^
Bin voller Vorfreude auf euern nächsten Bericht!
Grüße, Alex