*** DIE BILDER SIND NUN DA! ***
Mit ein wenig Verhandlungsgeschick und bereits einem
speziellen Gedanken im Hinterkopf ist Davids Wunsch gestern Abend in Erfüllung
gegangen. Hier ist also unser Mietwagen:
Dank unserer „Uschi“, wie wir unser Navi bereits seit
einigen Urlauben liebevoll nennen, haben
wir den Weg vom Flughafen zum Hotel problemlos gefunden.
Der Check-in verlief schnell. Allerdings mussten wir beim
Öffnen der Zimmertür feststellen, dass
wir ein Raucherzimmer erhalten haben.
Also nochmal mit Sack und Pack zurück zur Rezeption. Da das Hotel wohl
recht voll gebucht zu sein schien und kein „normales“ Nichtraucherzimmer mehr
zur Verfügung stand, haben wir ein größeres Zimmer mit Kühlschrank, Eisfach und
Mikrowelle erhalten. :-)
Doch bevor wir den Tag beendeten, suchten wir nach einem kurzen
Stopp beim Panda Express noch einen Walmart auf. Wasser, eine Kühlbox, Davids
Lieblings-Cookies und einiges mehr stand auf unserer Liste.
Mittlerweile waren wir schon über 24 Std. auf den Beinen.
Nach einer heißen Dusche sind wir dann endlich gegen 21:30h (Ortszeit) / 05:30h
MESZ ins Bett gefallen.
Doch nun zum heutigen Tag:
Nach einem tiefen und festen Schlaf sind wir bereits gegen
07:00 Uhr aus dem Bett gekrochen und in den Tag gestartet. Vom Jetlag zum Glück keine Spur.
Unser erster Urlaubstag führte und in den Rocky Mountain
National Park, etwa eine Stunde von Denver entfernt. Die anfängliche Autobahnfahrt führte uns schon
nach kurzer Zeit über Landstraßen durch kleinere Orte. Die Straße schlängelte
sich unaufhörlich weiter und weiter hinauf. Kurz hinter Estes Park, einem
relativ kleinen, aber unglaublich niedlichen Ort, lag das RMNP Visitor Center.
Da der Weather Channel von Gewittern berichtete, die das
Gebiet gegen 14:00 Uhr heimsuchen sollten, haben wir uns doch lieber vor Ort
kundig gemacht.
„The
Weather Channel knows nothing about us here!“
Gewitter seien laut der Auskunft der freundlichen
Parkrangerin nicht zu erwarten. Selbst die Regenwahrscheinlichkeit lag nur bei
20%. Super!
Nun aber nix wie los!
Zunächst steuerten wir die Trail Ridge Road an, die
saisonbedingt allerdings nur bis zur Rainbow Curve befahrbar war. Dieser Aussichtspunkt lag auf 10.875 ft / 3.315
m. Wir spazierten die Straße noch etwas weiter und überschritten dabei die
Waldgrenze. Keine Bäume, quasi keine Vegetation mehr. Nur noch Geröll und
Schnee säumten unseren Weg. Die Luft dort oben war spürbar dünner.
Anschließend machten wir uns auf den Weg zu den Sheep Lakes,
einen DER Beobachtungspunkte für Bighorn Sheep. Die Parkrangerin hat uns schon
darauf hingewiesen, dass wir wahrscheinlich keine Bighorn Sheep zu sehen
bekommen werden, da diese sich nun intensiv um den Nachwuchs kümmern. So war es
dann leider auch. Lediglich die Schilder an der Straße deuteten darauf hin,
dass sich wohl doch ab und an ein paar Bighorn Sheep hier her verirren.
Bighorn Sheep gab es zwar nicht zu sehen. Dafür lief uns ein
Biber über den Weg. Er hatte es allerdings so eilig, dass er sich auf kein
Fotoshooting mit uns einlassen wollte…
In Massen zu sehen gab es hingegen Mule Deer. Egal, ob in
kleinen Herden durch die Wälder und Wiesen streifend bzw. faul unter Bäumen
oder in der Sonne liegend. Manchmal stelle sich die Frage, wer denn eigentlich
wen beobachtet…
Erdhörnchen gab es wie Sand am Meer. Die Kleinen sind
wirklich putzig!
Weiter ging es zum Bear Lake. A propos Bear: Bären hätten wir zu gerne gesehen. Aber selbst
der Parkrangerin ist dieses Jahr erst eine Sichtung bekannt. Ein Winterschlaf
muss schön sein…! Doch zurück zum Bear Lake: Dieser liegt auf 9.475 ft / 2.888
m und ruht mit seinem klaren Wasser zwischen den Gipfeln der Rocky Mountains.
Der Rundweg um den See war aufgrund des Schnees noch nicht
vollständig zugänglich, aber halb rum haben wir es geschafft.
Was das Wetter anbelangt, steht es für die Parkrangerin 1:0
gegen den Weather Channel. Zwar zogen gelegentlich ein paar Wölkchen auf oder
der Wind pfiff durch die Gegend, doch insgesamt war es sonnig und mit 15 – 20°C
für die Jahreszeit recht warm.
Auch das Auto heizte sich zwischenzeitlich ordentlich auf. Die
oben bereits erwähnte Kühlbox hat sich dabei als hervorragende Investition
erwiesen. Da es in den Hotels in den USA üblicherweise Eiswürfelautomaten gibt,
die kostenlos zur Verfügung stehen, haben wir unsere Kühlbox einfach damit gefüllt.
Selbst abends hatte sich der Inhalt noch nicht komplett verflüssigt und unsere
Getränke waren schön kalt. Perfekt!
Auf dem Rückweg nach Denver machten wir in Boulder einen
Stopp bei Larkburger.
Viel frische Luft, warme Sonnenstrahlen auf unserer (bisher) blassen Haut und vor allem unzählige Eindrücke haben uns einen schönen ersten Urlaubstag beschert.
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Wetter: meist sonnig, 15- 26°C
Gefahrene Strecke: 180 mls bzw. 290 km






Hi Ihr Süßen,
AntwortenLöschenfrisch aus BCN zurück führte uns der erste Weg an den Rechner, um zu schauen was Ihr so treibt. Schöne erste Eindrücke! Wir denken ganz oft an Euch und rechnen ständig den Zeitunterschied aus! Der Wagen ist einfach nur frech !!! Typisch David, hehe!
Best wishes and keep on blogging!
Heike & Dirk